Insgesamt 16 Interviews für die Filmreihe „Extreme Rechte in Thüringen“

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Ballstädtprozess: Erster Verhandlungstag im Erfurter Landgericht

Ob beim Ballstädt-Prozess, dem Argumentationstraining gegen Antisemitismus oder beim Handmade-Sammler gegen Rechts. Zur Zeit wird stark an der Mobit-Filmreihe zur extremen Rechten in Thüringen gearbeitet. Insgesamt stehen in den nächsten Wochen 16 Interviews mit den verschiedensten Menschen an: Stadträte, Funktionsträger*innen, Bildungsdozent*innen, Bürgermeister, Bundestagsabgeordnete, Soziologen- und Politikwissenschaftler*innen, Akteure der antifaschistischen Zivilgesellschaft, Professoren, Wissenschaftler*innen und Expert*innen auf den verschiedensten Ebenen.
Seit einiger Zeit arbeitet Mobit und die Filmpirat*innen an einer thematischen Kurzfilmreihe zur extremen Rechten in Thüringen. Die Reihe soll insgesamt 6 Kurzfilme zu je 5 Minuten umfassen. Die Themen sind Immobilien, Rechtsrock, Antisemitismus, rassistische Anti-Asylproteste, extrem rechte Einstellungen in der bürgerlichen Mitte und Nazis in Kommunalparlamenten.

Vorerst letzter Dreh unter Neonazis

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Für das Mobit-Filmprojekt über die extreme Rechte in Thüringen war am letzten Sonntag der vorerst letzte Drehtermin unter Neonazis. Ca. 80 von ihnen veranstalteten ihr „Heldengedenken für die toten deutschen Soldaten“ in Friedrichroda. Ihrem nordischen Gott Odin schien dies jedoch nicht zu gefallen und schickte Sturmböhen und Regen nach Friedrichroda. Ein Redner der Neonaziskleinstpartei „Der III. Weg“ sprach von dem Ruhm der deutschen Soldaten während der NS-Zeit, an dem sie heute anknüpfen müssen. So befinden sich die Neonazis heute wieder in einem Krieg gegen die „Deutsch-Feinde.“ Damit gemeint waren insbesondere Flüchtlingsaktivist*innen, die durch ihr Handeln zur Zerstörung des deutschen Volkes beitragen. Um den „Volkstod“ aufzuhalten, werden sie ihr Deutschland „bis zu dem letzten Tropfen Blut [..] verteidigen.“ Am Ende der Veranstaltung noch die obligatorischen Rufe nach den Waffengattungen der Wehrmacht und der Waffen-SS, die von den Anwesenden mit einem „hier“ beantwortet wurden. Gegenproteste waren am Ort des Geschehens nicht zu sehen. Wenige Stunden vorher gab es verschiedene kleine Gegendemonstrationen von Antifa und Zivilgesellschaft.
Seit einiger Zeit arbeitete Mobit und die Filmpirat*innen an einer thematischen Kurzfilmreihe zur extremen Rechten in Thüringen. Die Reihe soll insgesamt 6 Kurzfilme zu je 5 Minuten umfassen, die verschiedene Aspekte der extremen Rechten und deren Ideologie abdecken sollen.

Mitgliederversammlung des Filmpirat*innen-Vereins

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Bereits am 24. September 2015 hat unser Verein die jährliche Mitgliederversammlung abgehalten. Insgesamt waren 10 Vereinsmitglieder, Fördermitglieder und Unterstützer anwesend. Wir haben die Filmpirat*innen-Tätigkeiten der letzten 2 Jahre Revue passieren lassen.
Diskutiert wurde der aktuelle Stand zum FPÖ-Prozess. Ein Prozesstermin beim Handelsgericht Wien ist noch immer nicht angesetzt. Das heißt wir müssen noch immer abwarten.
Zu den wichtigsten Änderungen innerhalb des Filmpirat*innen-Vereins gehört ein neu gewählter Vorstand und eine Satzungsänderung. Der Vereinsvorstand der Filmpirat*innen besteht zukünftig nur noch aus 2 Personen, die die Tätigkeit gleichberechtigt ausführen.

Neben den üblichen Vereinsformalien waren auch zukünftige Projekte Thema. Zum einen die aktuelle Mobit-Filmreihe über die extreme Rechte in Thüringen. Mobit arbeitet zusammen mit dem Filmpirat*innen-Verein an einer 6-teiligen Filmreihe zu den verschiedenen Facetten der extremen Rechten in Thüringen. Unser Verein stellt einen Teil der Videotechnik zur Verfügung und einzelne Filmpirat*innen sind maßgeblich an der Realisierung des Projektes beteiligt.
Zum zweiten soll nächstes Jahr unser neues Filmpirat*innen-2.0 – Projekt ComMed.tv starten. Daran wird inzwischen schon seit 2 Jahren geplant, programmiert und designt. Was es mit ComMed.tv genau auf sich hat, werden wir hier bald vorstellen.

Arbeit an Kurzfilmreihe über die extreme Rechte in Thüringen

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Seit einiger Zeit arbeiteten Mobit und die Filmpirat*innen an einer thematischen Kurzfilmreihe zur extremen Rechten in Thüringen. Die Reihe soll insgesamt 6 Kurzfilme zu je 5 Minuten umfassen, die verschiedene Aspekte der extremen Rechten und deren Ideologie abdecken sollen. Die Arbeitsthemen sind

  • Rechtsrock und Großevents
  • Rechte Immobilien
  • Extrem Rechte in den Parlamenten
  • Rechte Einstellungen in der bürgerlichen Mitte
  • Asylfeindliche Proteste
  • Antisemitismus

Wir arbeiten schon seit längeren an dem Projekt, machen die Aktivität aber erst zum jetzigen Zeitpunkt öffentlich. Sonst hätte die Gefahr bestanden, die Dreharbeiten zu erschweren. Die meisten Aufnahmen sind inzwischen abgedreht. Fertig werden sollen die Filme Anfang nächsten Jahres.