A-TEAM solidarisiert sich mit besetztem Haus Erfurt

Wie seit einigen Tagen bekannt ist, hat das A – TEAM in Erfurt im Besetzten Haus Projekt aufgeschlagen. Sie werden immer noch von der Polizei verfolgt und freuen sich über all die anderen „Leidensgenoss_innen“. Zu den gründen meinte Templeton „Faceman“ Peck: „Die Situation des soziokulurellen Zentrums lies uns keine andere Wahl“.

Immerhin hat die Eigentümerin des Geländes den Besetzer_innen eine Räumungsfrist bis zum 21. Januar gesetzt. Es bleibt also nicht mehr viel Zeit. Das A – TEAM ist mittlerweile von vier auf eine unbestimmte Anzahl angewachsen. Am Tag – X wird sich herausstellen, wie viele wohl vor Ort sein werden. Starallüren gibt
es hingegen keine mehr. „Wir werden uns in die Plenumsstruktur eingliedern – Chefs und Titel brauchen wir da keine mehr“ meinte H. M. „Howling Mad“ Murdock. Dies wurde auch prompt von den Hausbesetzer_innen bestätigt. So laufen die Vorbereitungen für eine kreative Verteidigung des Projekts auf Hochtouren. Schon jetzt merkte John „Hannibal“ Smith an „Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert!“

Als Beweis für dieses unglaubliche Ereignis drehten die Filmpiraten* eine Dokumentation über die Geschehnisse der letzten Tage. Falls niemand des alten A – TEAM zu erkennen ist liegt es an der gestiegenen Anzahl der Team
Mitglieder und der guten Verkleidung.

Es wird empfohlen sich aktuell zu halten. Für die heißen Tage wird alles in Erfurt da sein – wie immer diese auch verlaufen werden.

Besetztes-Haus-Party in Erfurter Innenstadt


Videoclip zur Open-Air-Überraschungsparty am 10. April 2008in Erfurt. Die Polizei hatte angekündigt alle unangemeldeten Veranstaltungen zu verhindern. Die Überraschungsparty fand trotzdem statt. Die Ordnungshüter konnten zumindest eine zeitlang ausgetrickst werden und es wurde durch die Stadt gefeiert. Danach gab es eine nette kleine Spontandemo durch die Innenstadt von Erfurt. Laut, bunt und vielfältig.

Topfgang – Ein Rundgang über das Topf und Söhne Gelände

Topfgang – Ein Rundgang über das Topf und Söhne Gelände.

“ Es sind 4 Jahre vergangen. Am 12. April 2001 besetzten AntifaschistInnen einen Teil des ehemaligen Topf und Söhne Geländes in Erfurt. Topf und Söhne – Ein Name, der den Überlebenden des Holocaust für immer in Erinnerung bleiben wird. Topf und Söhne – der Name steht für die Teilnahme am größten systematischen Massenmord der Menschheitsgeschichte. Seit 4 Jahren setzen sich die BesetzerInnen mit der Geschichte des Geländes auseinander. “ So lautet die Einleitung der knapp halbstündigen Dokumentation. Ein Rundgang über das brachliegende Gelände führt die ZuschauerInnen in die Geschichte ein. Waren es überzeugte Nazis, die die Vernichtungsöfen für Auschwitz bauten, oder ganz normale Deutsche? In der heutigen Zeit gibt es wichtige Fragen zu klären: Was soll heute mit dem Gelände geschehen? Und wie soll mit dieser Geschichte im besetzten Teil des Geländes umgegangen werden? Im April 2005 fand sich eine Gruppe Menschen zusammen, um diesen Fragen nachzugehen und einen Film zu machen. So zogen die Menschen an dem Wochenende, wo die 4-jährige Besetzung gefeiert wurde, mit ihrer Kamera los. In dem Film kommen nun vom Oberbürgermeister bis hin zu den BesetzerInnen die verschiedensten Menschen zu Wort. Die MacherInnen hoffen mit dem Film eine Diskussion anzuregen, was mit dem Gelände war, was mit dem Gelände ist und was vielleicht mal aus dem Gelände werden sollte.

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