Transitcamp Dobova – Alltag auf der Flucht durch Slowenien

mit Flüchtenden belegtes Zelt

mit Flüchtenden belegtes Zelt

Im Dezember 2015 wurde in einer thüringischen Kleinstadt ein Aufruf gestartet, um mit Winterklamotten und Schuhe die Flüchtenden im slowenische Dobova zu unterstützen. Zum Jahresbeginn brachen fünf junge Menschen mit zwei Autos auf. Dort halfen sie in drei Nachtschichten den Menschen, die einen sicheren Ort zum Leben suchen. Ein persönlicher Eindruck von dem alltäglichen Wahnsinn an nur einem Punkt auf der sogenannten Balkanroute. Geschildert von einem Filmpirat, der sich mit auf diese Reise begab.

Spendenabgabe in Dobova

Es ist dunkel und kalt und sehr still. Mit vier Freunden zwischen 20 und 30 stehe ich etwas hilflos auf einer Nebenstraße vor einem Gebäude. Es ist ein ungewöhnliches Haus mit drei Stockwerken, einfach gehalten und mit einer LKW-Zufahrt. Hinter dem Gebäude entdecken wir eine riesige langgezogene Halle. Ansonsten gibt es klassische Einfamilienhäuser, die aber im Schutze der Nacht kaum genauer auszumachen sind. Neben dem Haus verläuft eine doppelte Eisenbahnschiene.

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