Europas Faschist*innen zu Gast in Budapest – der „Tag der Ehre“

Aufmarsch der Nazis

Fidesz-Aufmarsch auf dem Kapisztrán-Platz (Budapest, 13.02.2016)

Der Tag der Ehre am 11. Februar in Budapest ist ein Gedenktag der ungarischen und europäischen Faschist*innen. Sie beziehen sich dabei auf die „Schlacht um Budapest“ beziehungsweise den „Tag des Ausbruchs“. Am 25. Dezember 1944 schlossen sich die Frontlinien der sowjetischen Armee um Budapest zu einen Kessel. Einen knappen Monat später einigte sich Ungarn mit der Sowjetunion auf einen Waffenstillstand. Am 11. Februar 1945 versuchten die deutsche Wehrmacht, die Waffen-SS und ungarisch-faschistische Kampfverbände Richtung Nordwesten durchzubrechen. Von 17.000 schafften es dreihundert, aber das reicht für eine Glorifizierung unter den europäischen Nazis. Bei dem Ausbruchsversuch starben 39.000 Menschen. Einige Offiziere konnten über ein Tunnelsystem im Budaberg entkommen. Das heutige faschistische Gedenken zum Tag der Ehre spaltet sich in drei Veranstaltungen auf. Die Veranstaltung der Fidesz-Partei hat auch ein Filmpirat beobachtet. Weiterlesen