Immobilen der rechten Szene in Thüringen


Neonazis besitzen und nutzen mehrere Immobilien in Thüringen. Dadurch haben sich in einigen Orten von Thüringen ernsthafte Bedrohungen und Angsträume entwickelt.
Zivilgesellschaftliche Akteure schaffen es dennoch durch vielfältiges und engagiertes Handeln rechten Immobilien etwas entgegen zu setzen.

„Ich halte es für elementar wichtig, wenn man Probleme mit rechtsextremen Wohnprojekten hat, dass alle Beteiligten auf der unteren kommunalpolitischen Ebene, also in den Gemeinden, in den Landkreisen zusammen mit der Verwaltung aber insbesondere auch mit der Bevölkerung im Ort […] an einem Strang und in eine Richtung ziehen.“ – Onno Eckert, ehemaliger Bürgermeister Crawinkel

Von der 6-teiligen Filmreihe „..keinen Meter deutschen Boden.. – die extreme Rechte in Thüringen“ sollen die einzelnen Teile im Laufe der nächsten Monate sukzessive online veröffentlicht werden. Die mobile Beratung Mobit hat die Filme zusammen mit den Filmpiratinnen und Filmpiraten e.V. im Jahr 2015 entwickelt.

Bisher wurden veröffentlicht:

Kommunalparlamente als Bühne
Antisemitismus heute
Immobilien der Szene

Die den nächsten Monaten werden noch veröffentlicht:

Menschenfeindliche Einstellungen in der Gesellschaft
Erlebniswelt Rechtsrock
Rassistische Mobilisierungen

Zweiter Film der Mobit-Filmreihe online: Antisemitismus heute


Antisemitismus ist in der heutigen Zeit noch immer eine Bedrohung. Insbesondere in der extremen Rechten gehört er zum Standardrepertoire. Juden werden für verschiedenste gesellschaftliche Erscheinungen verantwortlich gemacht. Israel spielt für antisemitische Projektionen dabei eine wichtige Rolle.
Weil Antisemitismus auch in der gesellschaftlichen Mitte existiert, ist es wichtig, sich mit antisemitischen Einstellungen auseinander setzen.

„Antisemitismus ist eine Weltanschauung, in der Jüdinnen und Juden zur Ursache allen Übels erklärt werden. Deswegen können die Zuschreibungen auch sehr vielfältig sein – sie können sich gegen das Judentum richten, aber auch gegen die vermeintliche Rolle von Juden in der Wirtschaft oder anderen Lebensbereichen.“ – Dana Ionescu, Politikwissenschaftlerin

Von der 6-teiligen Filmreihe „..keinen Meter deutschen Boden.. – die extreme Rechte in Thüringen“ sollen die einzelnen Teile im Laufe der nächsten Monate sukzessive online veröffentlicht werden. Die mobile Beratung Mobit hat die Filme zusammen mit den Filmpiratinnen und Filmpiraten e.V. im Jahr 2015 entwickelt.

Bisher wurden veröffentlicht:

Die den nächsten Monaten werden noch veröffentlicht:

  • Menschenfeindliche Einstellungen in der Gesellschaft
  • Erlebniswelt Rechtsrock
  • Immobilien der Szene
  • Rassistische Mobilisierungen

Erster Film der Reihe „..keinen Meter deutschen Boden..“ geht online

Kommunalparlamente als Bühne from Filmpiraten on Vimeo.

Von der 6-teiligen Filmreihe „..keinen Meter deutschen Boden.. – die extreme Rechte in Thüringen“ ist heute der erste Film online zum anschauen verfügbar. Der Teil „Komunalparlamente als Bühne“ kann von nun an über vimeo angeschaut und auf andere Websiten eingebunden werden. Auch die anderen 5 Teile sollen im Laufe der nächsten Monate sukzessive online veröffentlicht werden. Am 9. November wird der Film zu heutigen Antisemitismus veröffentlicht. Die mobile Beratung Mobit hat die Filme zusammen mit den Filmpiratinnen und Filmpiraten e.V. im Jahr 2015 entwickelt.

Ende Gelände 2016 – Kohle stoppen. Klima schützen.

Die Filmpirat*innen unterstützen das Bündnis „Ende Gelände“ mit einem Mobilisierungsvideo. Vom 13. bis 16. Mai 2016 wollen wieder hunderte Aktivist*innen, wie schon letztes Jahr im Rheinland, im Braunkohlerevier Lausitz die Kohleinfrastruktur blockieren und so selbst aktiv werden gegen Klimawandel und Kapitalismus.

Das Mobilisierungsvideo gibt’s auch mit deutschen oder englischen Untertitel.

The Mobilisation Video is also available with german and english subtitles.

Auch Emil der Haubentaucher beteiligt sich aktiv am Widerstand gegen die Politik von Vattenfall, ganz nach dem Motto „System Change! Not Climate Change!“

Videodoku: Die Kammwegklause – Über den Umgang mit einem rechtsextremen Zentrum in Erfurt


Die Kammwegklause ist eine Kneipe auf dem Herrenberg, die in den letzten Jahren immer wieder Schlagzeilen als rechtes Szenelokal machte. Regelmäßig organisieren Rechtsextreme dort Liederabende und Konzerte. Als Filmpirat*innen haben wir uns das Thema Ende 2014 angenommen und eine 14minütige Videodokumentation erstellt. Dabei war uns besonders wichtig in der Machart Anwohner*innen des Herrenberges und Bürger*innen anzusprechen. Wir hoffen damit zur Diskussion um die Kammwegklause beizutragen.

Web-Designer*in für neues interaktives Videoprojekt gesucht

Wir, die Fimpirat*innen aus Erfurt, suchen für ein zukünftiges neues interaktives Projekt eine*n Webdesigner*in. Du müsstest dich insbesondere mit Usability auskennen, mit den Eigenheiten im Web 2.0 sowie den Kommunikationsarten linker* Zielgruppen. Darüber hinaus solltest du für neue Konzepte offen sein. Innerhalb des Projektes haben wir das Budget für eine Aufwandsentschädigung auf Honorarbasis im 4-stelligen Bereich. Solange du mit Videotelefonie umgehen kannst, musst du auch nicht aus der Nähe von Erfurt kommen. Wir würden uns freuen, wenn du dich bis bis 19. Mai bei uns melden könntest. Hier kannst du uns kontaktieren.

Video: Die sozialen Unruhen bei Blockupy 2015

Die Sonne geht über der Mainmetropole Frankfurt auf. Aus der Ferne sieht man schwarze Rauchschwaden über dem Osten der Stadt aufsteigen. Ein beißender Geruch von verbrannten Plastik und Tränengas liegt in der Luft. An allen Ecken der Stadt kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen der Staatsgewalt und vielen Demonstrierenden. Beispielhaft nur eine Situation. Ein Demonstrationszug läuft auf die Absperrungen der Europäischen Zentralbank (EZB) zu. Parallel greifen weiter hinten Teile der Protestierenden Polizistinnen und Polizisten an, errichten mit Mülltonnen Straßenblockaden und werfen Fensterscheiben ein. An der Spitze des Fingers versucht eine Gruppe Polizistinnen und Polizisten die Protestierenden aufzuhalten, doch ohne Anzuhalten werden die bewaffneten Staatsbeamten weggedrückt. Kurz vor den Absperrungen hält die Demo an und geht nicht in den abgegrenzten Bereich. Ein rot-weißes Absperrband zeigt an, dass ab zehn Metern vor dem mit doppelt Stacheldraht und Betonblöcken gesicherten Hamburger Gitter mit dem Wasserwerfereinsatz zu rechnen ist. Dies unterstreichen auch Lautsprecherdurchsagen der Polizei. Als eine Einheit Polizistinnen und Polizisten versucht die Protestierenden erneut abzudrängen, eskaliert die Situation. Steine und alles was sonst nicht festgebunden ist, wird, von der aufgestauten Wut beschleunigt, den Uniformierten entgegen geschleudert. Nicht lange und das erste Auto brennt. Weitere Polizeifahrzeuge werden für den Schrottplatz vorbereitet. Polizeikleidung und -fahrzeuge bekommen neue Farben. Die Reaktion lässt kaum auf sich warten. Dutzendfach landen Tränengas-Granaten zwischen Protestierenden. Zwischen den aggressiven und den ruhigen Protestierenden. Eine Gaswolke steht über der Straße. Das Atmen wird unmöglich, die Demonstrierenden weichen aus. Die Auseinandersetzungen verlagern sich Richtung Innenstadt. Über viele Stunden folgen Aktionen und Reaktionen.

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Was wir machen, wenn wir mal nicht unterwegs sind

Wir glauben, dass man immer gewisse Gestaltungsspielräume in seinem Leben hat. Früh meint hierbei nicht, dass es möglichst früh in jungen Jahren geschehen muss. Nach der Devise besser spät als nie, kann sich jeder selbst die Frage stellen, inwiefern er oder sie bereit ist Unrecht zu verhindern. Sicher begrenzt durch die eigenen Grenzen des Handelns. Jedoch individuelles Handeln allein kann die Welt nicht verändern, dass geht nur kollektiv. Also fangen wir damit an, früh.
Den Kurzfilm haben wir bereits im Oktober 2014 gedreht und geschnitten. Erstmals gezeigt haben wir ihn bei der Kurzfilmwanderung Erfurt. Der Kurzfilm ist ein Beitrag für den Wettbewerb „Hohn und Spott fürs Militar“ des BamM.