Die Alu-Antifa und die Montagsdemo


Am 26.Mai war Jürgen Elsässer auf der Montagsdemo in Erfurt. Das Video zeigt einen Zusammenschnitt und zeigt die Hintergründe des Protestes gegen die Montagsdemo. Für weitere Informationen: Neue Rechte, Finanzkapital, Antisemitismus, Rothschild, Struktureller Antisemitismus, Bericht des Infoladens Sabotnik

4 Gedanken zu „Die Alu-Antifa und die Montagsdemo

  1. anstatt das alle jammern sollte man solche veranstaltungen nutzen um den leuten tipps zu geben um aus dem kranken system rauszukommen!

  2. Dieses, wie viele andere eurer Videos, ist auf privat und damit unanabspielbar gestellt. Wieso ist dem so?

  3. Ich danke Euch Ihr Filmpiraten für diesen Beitrag. Zu meiner Person: Ich bin durch die Ermordung von Benno Ohnesorg während einer Anti Schahdemonstration am 2. Juni 1967 durch den Stasi Mitarbeiter und Beamter des westberliner Staatsschutzes politisiert worden und war jahrzehntelang als Radikaler Linker, Hausbesetzer, Autonomer und später als Antifa – Betriebsrat aktiv. Seit nunmehr 25 Jahren bin ich Leser der Zeitschrift Konkret, die ich immer noch vielem vorziehe. Seit dem faschistischen Putsch in der Ukraine hänge ich bis spätnachts vor dem PC und habe versucht rauszubekommen, was eigentlich zur Zeit abgeht. Also, jetzt sitze ich abends und schau mir Tagesschau/Tagesthemen usw. an und denke: Spinne ich denn. Da werden locker aus Molotowcocktail werfenden Faschisten plötzlich friedliche Demonstranten. Bei mir läuft der Film der militanten Auseinandersetzungen , bei denen ich mitgemischt habe ab und ich erkenne, das zwischen dem gesendeten Bilodern und dem gesprochenen Text dazu eine riesige Kluft sich auftut – kurzum wir waren immer die Chaoten, umherreisende Politgangster, Symphatisanten des Terrors usw. usw. Und immer haben wir sie ordentlich auf die Fresse gekriegt (Anti Schah Demonstrationen, Vietnamsolidarität, Chiledemos, Lateinamerikademos, Antifademos, Startbahn West, Häuserkampf, Radikal Linke/die Antideutschen – der Nachfolgestaat des Dritten Reiches war nicht ziemperlich mit seinen linken Gegnern, denn rechte gab es nicht). Was ich gerade in den letzten 2 Jahren mitbekommen habe und womit ich überhaupt nicht klarkam am Anfang ist die Tatsache, das sich auf vielen Seiten im Internet, die erstmal den Anspruch haben kritisch zu sein, auch viel antisemitischer und brauner Scheißdreck tummelt. So und nun zu J. Elsässer – bis vor wenigen Jahren, als er noch Redakteur von Konkret war, waren seine Artikel z. B. zum Jugoslawienkrieg herausragend. Ich habe dem seine Entwicklung nicht mitgekriegt aber seit einigen Monaten, da er als Redner auf den Montagsveranstaltungen auftritt, bekam ich bei der Verwendung bestimmter Begrifflichkeiten ein gar merkwürdiges Gefühl: „…das internationale Finanzkapital…,
    Rothschild und konsorten….., jüdische Bänker….., (da passt auch den Hinweis der Achse Washington – Tel Aviv ganz gut hinein)“ , wenn man fast 50 Jahre relativ wach die verschiedenen Phasen der Entwicklung der BRD und seit 25 Jahren Großdeutschland erlebt hat, dann wird man schnell sehr hellhörig und bekommt anfänglich ein komisches, diffuses Gefühl wenn solche Schlagworte, – begriffe fallen…….“das kennst Du doch!“ Und plötzlich wirst Du wach, ja der Elsässer ist Antisemit und anscheinend auf seinem Marsch ins rechte Lager. Horst Mahler ist auch so ein Arschloch – begonnen als Burschenschaftler – dann theatralischer Abgang zum SDS(sozialistischer Studentenbund – APO – 1967 – 1970), danach RAF – Anwalt und Unterstützer, Wechsel zur KPD-AO (maoistische/stalinistische Organisation) und plötzlich macht der Typ Unternehmercouching: Marxismus für Manager und danach die Krönung: der Neo Göbbels der NPD! Der Typ hat mal gesagt: „Ich habe immer meine Klasse verraten,“ und ich sag euch, der ist dahin zurückgekrochen, woher er nämlich in den 60ern hergekommen ist, in den Arsch der Reaktion/Nachkriegsgesellschaft. Also, Genossen, bleibt wachsam, achtet auf die Zwischentöne und schlagt zurück. Eine der widerlichsten Erlebnisse aus diesem Kontext hatte ich 1983/84: Ein Rundruf in der Giessener Szene forderte da zu auf nach Hüttenberg in das dortige Bürgerhaus zu kommen, da dort Nazis ihre Braune Hilfe gründen wollten (Hilfsorganisation national-politischer Gefangener) – wir sind damals dahin, schon mit dem Vorsatz, die Veranstaltung zu sprengen – dazu kam es nicht, da das versammelte Klientel der Antifaschisten das nicht zuließ und der Gegner, die versammelte Neonaziszene der BRD (Wehrsportgruppe Hofmann, ANS-NA Hamburg Kühnen/Worch sowie VSBD Arndt Marx Hessen u. a.) im Gegenteil zu uns an den Tisch kam um zu versuchen eine gemeinsame Front gegen die USA/Nato als verbindendes Element zu beschwören um evt. gemeinsame Aktionen durchzuführen. Aus dieser Gruppe waren 1982 2 Bombenanschläge gegen Wohnungen von GIs in einer Giessener US-Army Wohnsiedlung ausgeführt worden. Oberpervers wurde es dann, als ich Kühnen und Marx auf ihre palästinensichen Abzeichen ansprach, da kam folgende Reaktion:“Ja, das bekommst Du, wenn Du Deine militätische Ausbildung in Palästina abgeschlossen hast. Wart Ihr auch schon dort?“ Ok, ich bekam im ersten Moment den Mund fast nicht zu und habe im 2. Moment dann gesagt: „So weit haben wir es noch nicht gebracht.“ Und damals begann das Nachdenken – ich hatte viele palästinensiche Freunde und deutsche Freunde waren dann auch etliche Male zu Besuch in Jordanien und die Mitteilung, das in vielen Wohnhäusern neben dem Bild von Arafat auch ein Bild von Hitler hängt, führten zu einer heilsamen Enttäuschung. Betrachte ich heute viele ehemalige Mitkämpfer und was aus ihnen geworden ist, bzw. wo sie heute politisch stehen (und die Vertreter der Linken brauchen nicht so zu tun, als hätten sie automatisch einen Sonderbonus, der sie gegen Antisemitismus in einem quasi Rundumsorglospaket versichert, denn der Beispiele gibt es gerade in den letzten Jahren viel zu viele(die Grünen als Transatlantiker und Kriegstreiber – im Schlepptau die Heinrich Böll Stiftung, Elsässer, Joschka Fischer und der historische Sieg fürs deutsche Vaterland: Endlich wieder mitmischen, an der Front-
    Jugoslawienkrieg).
    Bleibt wachsam und organisiert den Widerstand!
    Wer den Kampf nicht teilt, teilt die Niederlage und
    wer für seine eigene Sache nicht kämpft, kampft für die seiner Feinde!
    Gebt alles für den Frieden und gegen die Nato Kriegstreiber
    Veröffentlicht die Massaker der Faschisten in der Ukraine (Odessa, usw.)
    Wir werden siegen – Venceremos

Kommentare sind geschlossen.