Der goldbraune Scheißhaufen von Friedrichroda


Bei dem Aufruf die Waffen-SS zu verehren, stehen die ca. 100 „nationalen Kameraden“ stramm in Reih und Glied. Der Rauch ihrer leuchtenden Fackeln steigt in den Sternenhimmel. Sie wollen den „Leistungen vergangener Generationen“ gedenken. Damit meinen sie die Verbrechen der Deutschen im Nationalsozialismus, Überfälle auf dutzende Länder und Millionen Morde an deren Bevölkerung.
Die Zeremonie erinnert an längst vergangene Inszenierungen der Nazis. Anscheinend ist in Friedrichroda die Zeit stehen geblieben. Seit 10 Jahren findet diese Veranstaltung anlässlich des Volkstrauertages in Friedrichroda statt und verläuft im wesentlichen ungestört. Auch den Bürgermeister der Stadt Friedrichroda stören eher die Gegner dieser Veranstaltung. „Die Stadt Friedrichroda wurde beschmutzt, deren Bürger und Demokraten wurden in den Dreck gezogen,“ so der Bürgermeister Thomas Klöppel in der Thüringer Allgemeinen über eine Preisverleihung der Antifa. Wenige Tage vor dem diesjährigen Volkstrauertag hat das antifaschistische Bündnis „Volkstrauertag abschaffen“ die Stadt Friedrichroda und ihre Einwohner mit dem „Goldenen Scheißhaufen“ ausgezeichnet. Der Preis steht für „10 Jahre Ignoranz und Akzeptanz von Naziaufmärschen, NS-Verharmlosung und Menschenhass“ und wurde dem Kopfsteinpflaster in einer fast menschenleeren Fußgängerzone „überreicht“.

2 Gedanken zu „Der goldbraune Scheißhaufen von Friedrichroda

  1. Eine Stadt, die eher ein Dorf ist.
    Ein Bürgermeister dem die Düse geht, sofern er den Begriff „Volkstrauertag“ hört.

    „Die Stadt Friedrichroda wurde beschmutzt, deren Bürger und Demokraten wurden in den Dreck gezogen“… Also wenn es sich um 100 Bürger handelt, die den vergangenen Machenschaften der Nationalsozialisten huldigen, dann hat man soetwas auch in den Dreck zu ziehen.

    Ich glaube kaum, dass sich Herr Klöppel über einen künstlichen Kothaufen Sorgen machen muss. Das braun angehauchte Friedrichroda würde mir da als BM eher Sorgen machen.

  2. ich finde es jedes jahr ne frechheit das das auf den nerven der anwohner des neubaugebietes ausgetragen wird weg mit diesn scheis sage ich

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