Frustige Demonstration in Erfurt


Weil es in Erfurt in letzter Zeit mehrere rechte Vorfälle und Übergriffe gab, demonstrierten am 13. Oktober 2012 mehrere hundert Menschen unter dem Motto „Der Frust muss raus – Konsequent handeln gegen Nazis, Rassismus und staatliche Repression“. Dabei artikulierte sich der Frust im wesentlichen in Sprechchören, vielen Redebeiträgen und einem Spaziergang durch die Erfurter Innenstadt. Das Video kann auch im Filmpiraten-Youtube-Kanal oder auf facebook angeschaut werden.

4 Gedanken zu „Frustige Demonstration in Erfurt

  1. Kann man sich in Redebeiträgen mal diese ganze freudianische Psychoanalysescheiße sparen. „Das Abgespaltene, das auf das Andere projiziert und dann abgelehnt wird“ ist eine Spekulation über psychologische Verfasstheit der Individuuen (ja plural – könnte ja auch vielleicht Verfasstheiten geben und nicht nur das bürgerliche Subjekt). Jenseits davon, dass auch der sogenannte kritische Kritiker mal zur Kenntnis nehmen könnte, dass in der Psychonanalyse und Psychologie seitdem weiter deabttiert wurde und etwa Abspaltung und Projektion nicht mehr einfach so aufrecht zu erhaltende Begriffe sind. Aber genauso wie beim jenseits der Geschichte stehenden Marx neigt man auch bei Freud zur Dogmatik.

  2. ich mag eure arbeit aber es wäre schön wenn ihr im retuschieren der gesichter in zukunft etwas konsequenter/präziser sein könntet. es sind einige menschen zu erkennen.

  3. wer macht denn bitte solche redebeiträge? das könnt ihr gern als unitext oder aufruf meinetwegen verfassen, aber es gibt doch noch einen unterschied zwischen gesprochener und geschriebener sprache.
    abgesehen davon das sicher nicht einmal die hälfte der demo das ding verstanden hat, wie will man denn mit sowas theoretisierendem irgendwelche noch leute außerhalb der demo erreichen?
    und für die macht man ja schließlich demos, sonst hätte man auch einfach ne infoveranstaltung organisieren können…

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