Workshopreihe zu antifaschistischer Medienarbeit

Die mit Mobit zusammen erstellte Filmreihe „..keinen Meter deutschen Boden.. – Die extreme Rechte in Thüringen“ hat viel Zuspruch erhalten. Daran möchten wir als Medienschaffende anknüpfen und neue Aktive für eine antifaschistische Medienarbeit gewinnen.
Ziel der Workshopreihe ist anhand des Entstehungsprozesses der Mobit-Filmreihe Grundlagen und Kenntnisse der Filmerstellung zu vermitteln. Darüber hinaus wollen wir Teilnehmende ermutigen selber bei Mobilisierungen von Neonazis in Thüringen gegen diese aktiv zu werden.

Die Workshopreihe gliedert sich in 3 Teile zu je 4 Stunden plus eine Stunde Mittagspause. Jeder Termin findet in den Filmpirat*innen-Räumen in der Salinenstraße 34 statt. Voraussetzung ist die Teilnahme an allen Terminen und eine vorherige Anmeldung unter Kontakt.

1. Termin 14.12.2016  10.00 – 15.00 Uhr
Mit der Kamera unterwegs
• Erfahrungsbericht mit der Kamera bei Neonaziaufmärschen
• Auftreten als Berichterstatter*in/Hintergründe Presseausweis
• Vermittlung von Kenntnissen zu Kameraführung und Bedienung

2. Termin 15.12.2016 10.00 – 15.00 Uhr
Inhaltliche Konzeption von Filmen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
• medientheoretische Grundlagen
• Erstellung von Drehbüchern an Beispiel der Mobit-Filmreihe
• Sensibilisierungskonzepte bei gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit

3. Termin 16.12.2016 10.00 – 15.00 Uhr
Von der Rohaufnahme zum fertigen Film
• Schritte in der Postproduktion
• Grundlagen des Videoschnitts
• Rechtliche Grundlagen beim Veröffentlichen von Videomaterialien

Der Workshop wird finanziert durch

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Blockupy 2013: Verfahren gegen Schadensersatz eingestellt

kaputte kamera

Das Verfahren gegen den Polizisten, der zu Blockupy 2013 eine Filmpiraten-Kamera beschädigt haben soll, wurde vorläufig eingestellt. Das entschied das Gericht am heutigen Mittwoch in Frankfurt. Der Polizist muss im Gegenzug 2000€ Entschädigung zahlen. Bis auf den Eigentümer der Kamera sind keine weiteren Zeugen vernommen worden. Auch die Videos, die den Tathergang dokumentieren, wurden nicht abgespielt. Nach über 3 Jahren sind wir froh uns mit einem Verfahren weniger beschäftigen zu müssen. Das Urteil im FPÖ-Prozess in Wien steht noch weiter aus.

Update: Artikel in der Frankfurter Rundschau, hessenschau, neues deutschland, TLZ

Neuer Verhandlungstermin gegen Blockupy-Polizisten wegen beschädigter Kamera

Nach über 3 Jahren beginnt die Verhandlung gegen einen Chemnitzer Bereitschaftspolizisten vor dem Frankfurter Amtsgericht. Gegenstand des Verfahrens sind unter anderen zwei Videos, die das Geschehen zeigen. Der Polizist soll während der Blockupy-Aktionstage 2013 die Kamera der Filmpirat*innen beschädigt haben. Wir waren damals mehrere Tage zu Blockupy unterwegs und haben mehrere Videodokumentationen erstellt.

Bereits im März sollte die Verhandlung in Frankfurt beginnen. Kurzfristig meldete sich der Anwalt des Polizisten krank, sodass nun ein neuer Verhandlungstermin festgesetzt wurde.

Die Filmpiraten-Kamera wurde während des Blockupy-Polizei-Kessels am 1. Juni 2013 beschädigt. Im August 2013 hatten wir durch unsere Anwältin Anzeige gegen unbekannt gestellt. Unser spontan entstandenes „Fahndungsvideo“ zeigt die Sicht der beschädigten Kamera. Es sorgte damals im Internet für Aufmerksamkeit. Die beschädigte Kamera haben wir jahrelang für zahlreiche Dokumentationen verwendet. Durch die Beschädigung waren wir zeitweilig in unserer Arbeit sehr eingeschränkt. Erst als uns eine neue Kamera gespendet wurde, konnten wir wieder durchstarten.

Wir freuen uns auf Prozessbeobachter*innen 🙂

Verhandlungsbeginn: Mittwoch, 20. Juli 2016

Korrigierte Uhrzeit: 13:00 Uhr

Ort: Amtgericht Frankfurt, Hammelsgasse 1, Frankfurt am Main, Raum: 27_E, 2. Obergeschoss

Presseartikel zu dem damaligen Vorfall: Frankfurter Rundschau, Neues Deutschland, der Freitag, Mindener Rundschau

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Kamera beschädigt: Prozess gegen Blockupy-Polizisten

Nach knapp 3 Jahren beginnt die Verhandlung gegen einen Chemnitzer Bereitschaftspolizisten vor dem Frankfurter Amtsgericht. Gegenstand des Verfahrens sind unter anderen zwei Videos, die das Geschehen zeigen. Der Polizist soll während der Blockupy-Aktionstage 2013 die Kamera der Filmpirat*innen beschädigt haben. Wir waren damals mehrere Tage zu Blockupy unterwegs und haben mehrere Videodokumentationen erstellt.

kaputte kameraDie Filmpiraten-Kamera wurde während des Blockupy-Polizei-Kessels am 1. Juni 2013 beschädigt. Im August 2013 hatten wir durch unsere Anwältin Anzeige gegen unbekannt gestellt. Unser Video zeigt die Sicht der beschädigten Kamera. Es sorgte damals im Internet für Aufmerksamkeit. Die beschädigte Kamera haben wir jahrelang für zahlreiche Dokumentationen verwendet. Durch die Beschädigung waren wir zeitweilig in unserer Arbeit sehr eingeschränkt. Erst als uns eine neue Kamera gespendet wurde, konnten wir wieder durchstarten.

Wir freuen uns auf Prozessbeobachter*innen 🙂

Verhandlungsbeginn: Mittwoch, 23. März 2016 um 13:45 Uhr
Ort: Amtgericht Frankfurt, Hammelsgasse 1, Frankfurt am Main,
Raum: 27_E, 2. Obergeschoss

Presseartikel zu dem damaligen Vorfall: Frankfurter Rundschau, Neues Deutschland, der Freitag, Mindener Rundschau

Europas Faschist*innen zu Gast in Budapest – der „Tag der Ehre“

Aufmarsch der Nazis

Fidesz-Aufmarsch auf dem Kapisztrán-Platz (Budapest, 13.02.2016)

Der Tag der Ehre am 11. Februar in Budapest ist ein Gedenktag der ungarischen und europäischen Faschist*innen. Sie beziehen sich dabei auf die „Schlacht um Budapest“ beziehungsweise den „Tag des Ausbruchs“. Am 25. Dezember 1944 schlossen sich die Frontlinien der sowjetischen Armee um Budapest zu einen Kessel. Einen knappen Monat später einigte sich Ungarn mit der Sowjetunion auf einen Waffenstillstand. Am 11. Februar 1945 versuchten die deutsche Wehrmacht, die Waffen-SS und ungarisch-faschistische Kampfverbände Richtung Nordwesten durchzubrechen. Von 17.000 schafften es dreihundert, aber das reicht für eine Glorifizierung unter den europäischen Nazis. Bei dem Ausbruchsversuch starben 39.000 Menschen. Einige Offiziere konnten über ein Tunnelsystem im Budaberg entkommen. Das heutige faschistische Gedenken zum Tag der Ehre spaltet sich in drei Veranstaltungen auf. Die Veranstaltung der Fidesz-Partei hat auch ein Filmpirat beobachtet. Weiterlesen

Transitcamp Dobova – Alltag auf der Flucht durch Slowenien

mit Flüchtenden belegtes Zelt

mit Flüchtenden belegtes Zelt

Im Dezember 2015 wurde in einer thüringischen Kleinstadt ein Aufruf gestartet, um mit Winterklamotten und Schuhe die Flüchtenden im slowenische Dobova zu unterstützen. Zum Jahresbeginn brachen fünf junge Menschen mit zwei Autos auf. Dort halfen sie in drei Nachtschichten den Menschen, die einen sicheren Ort zum Leben suchen. Ein persönlicher Eindruck von dem alltäglichen Wahnsinn an nur einem Punkt auf der sogenannten Balkanroute. Geschildert von einem Filmpirat, der sich mit auf diese Reise begab.

Spendenabgabe in Dobova

Es ist dunkel und kalt und sehr still. Mit vier Freunden zwischen 20 und 30 stehe ich etwas hilflos auf einer Nebenstraße vor einem Gebäude. Es ist ein ungewöhnliches Haus mit drei Stockwerken, einfach gehalten und mit einer LKW-Zufahrt. Hinter dem Gebäude entdecken wir eine riesige langgezogene Halle. Ansonsten gibt es klassische Einfamilienhäuser, die aber im Schutze der Nacht kaum genauer auszumachen sind. Neben dem Haus verläuft eine doppelte Eisenbahnschiene.

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Mitgliederversammlung des Filmpirat*innen-Vereins

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Bereits am 24. September 2015 hat unser Verein die jährliche Mitgliederversammlung abgehalten. Insgesamt waren 10 Vereinsmitglieder, Fördermitglieder und Unterstützer anwesend. Wir haben die Filmpirat*innen-Tätigkeiten der letzten 2 Jahre Revue passieren lassen.
Diskutiert wurde der aktuelle Stand zum FPÖ-Prozess. Ein Prozesstermin beim Handelsgericht Wien ist noch immer nicht angesetzt. Das heißt wir müssen noch immer abwarten.
Zu den wichtigsten Änderungen innerhalb des Filmpirat*innen-Vereins gehört ein neu gewählter Vorstand und eine Satzungsänderung. Der Vereinsvorstand der Filmpirat*innen besteht zukünftig nur noch aus 2 Personen, die die Tätigkeit gleichberechtigt ausführen.

Neben den üblichen Vereinsformalien waren auch zukünftige Projekte Thema. Zum einen die aktuelle Mobit-Filmreihe über die extreme Rechte in Thüringen. Mobit arbeitet zusammen mit dem Filmpirat*innen-Verein an einer 6-teiligen Filmreihe zu den verschiedenen Facetten der extremen Rechten in Thüringen. Unser Verein stellt einen Teil der Videotechnik zur Verfügung und einzelne Filmpirat*innen sind maßgeblich an der Realisierung des Projektes beteiligt.
Zum zweiten soll nächstes Jahr unser neues Filmpirat*innen-2.0 – Projekt ComMed.tv starten. Daran wird inzwischen schon seit 2 Jahren geplant, programmiert und designt. Was es mit ComMed.tv genau auf sich hat, werden wir hier bald vorstellen.

Die Filmpirat*innen und die FPÖ-Klage – Vortrag beim Ratschlag

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Hat es System, dass die FPÖ antifaschistische Organisationen, Politiker*innen, kritische Journalist*innen oder die politische Opposition verklagt? Will die Rechtsaußen-Partei Antifaschist*innen einschüchtern und finanziell ruinieren, regelrecht nieder klagen, gar mundtot machen? Zur Zeit werden die Filmpirat*innen durch die größte europäische Rechtsaußen-Partei FPÖ mit einen Streitwert von 35 000 € verklagt. Es steht im Raum, dass das Verfahren 3-7 Jahre dauern kann. Das Verfahren läuft bereits seit über einem Jahr.
Beim diesjährigen antifaschistischen und antirassistischen Ratschlag in Weimar wollen wir eine Übersicht über das Verfahren geben. Anschließend wollen wir gemeinsam über mögliche Gegenstrategien diskutieren.
Der Ratschlag beginnt 9:45 Uhr mit Begrüßung und Auftaktpodium. Unser Workshop beginnt um 12 Uhr. Der genaue Raum wird auf dem Ratschlag bekannt gegeben.

Datum: 6. + 7. November 2015 in Weimar
Ort: Humboldt-Gymnasium, Prager Straße 42, Weimar-West
Hier das Programm und die Workshopübersicht diesjährigen Ratschlages

Filmpremiere: Die Kammwegklause – Über den Umgang mit einem rechtsextremen Zentrum in Erfurt

Die Kammwegklause

Die Kammwegklause ist eine Kneipe auf dem Herrenberg, die in den letzten Jahren immer wieder Schlagzeilen als rechtes Szenelokal machte. Regelmäßig organisieren Rechtsextreme dort Liederabende und Konzerte. Als Filmpirat*innen haben wir uns das Thema Ende 2014 angenommen und eine 14minütige Videodokumentation erstellt. Am kommenden Montag, den 20.Juli um 19 Uhr soll die Videodokumentation erstmals im Stadtteilzentrum Herrenberg öffentlich gezeigt werden. Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen.

Da sich bereits Personen aus dem rechten Sphäre zu der Veranstaltung angekündigt haben möchten wir hiermit klarstellen:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Die Filmpirat*innen bekommen den Thüringer Demokratiepreis 2015

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Unsere Dankesrede für den Thüringer Demokratiepreis:

Sehr geehrte Damen und Herren, Anwesende, liebe Freundinnen und Freunde,

vielen Dank für den Thüringer Demokratiepreis 2015. Wir sind ein Kollektiv von Graswurzeljournalist*innen aus Erfurt und darüber hinaus. In den letzten 10 Jahren haben wir knapp 100 unkommerzielle Internetvideos gedreht. Dabei haben wir uns mit vielen Themen und Fragen beschäftigt, insbesondere mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Angefangen haben wir 2004 mit einer Videodokumentation, die sich kritisch mit nationaler Identität auseinandersetzt. Die Frage lautete damals, inwiefern nationale Identität Ausgrenzung schafft. Ausgrenzung derer, die per Definition nicht zur nationalen Gruppe dazugehören. Der Übergang von der nationalen Identität zum Nationalismus scheint dabei fließend zu sein und ist eine Grundlage rechtsextremer Weltanschauung.

Eines der größeren Filmprojekte der letzten 10 Jahre war die geschichtliche Auseinandersetzung der Besetzung des Topf&Söhne-Geländes. Unsere Frage damals lautete, wie können auf so einem historischen Ort Punk-Konzerte und Parties statt finden?

Nun, bei der NPD gibt es seit Jahren das sogenannte 3-Säulen-Konzept: Kampf um die Köpfe, Kampf um die Parlamente und der Kampf um die Straße. Heute, 6 Jahre nach der Räumung des besetzten Topf&Söhne-Geländes, ist die öffentliche Aktivität von Neonazis in Erfurt merklich stärker geworden. Das besetzte Topf&Söhne-Gelände war ein Ort antifaschistischer Gegenkultur und maßgeblicher Gegenpart zur NPD mit ihren Konzept „Kampf um die Straße“.

Der bekannteste Kurzfilm der Filmpirat*innen entstand in Wismar 2006. Mehrere Neonazis mit Baseballschlägern stürmen auf eine antifaschistische Demonstration zu. Nur die wenigen anwesenden Polizisten konnten diese damals mit gezogenen Pistolen stoppen. Dieses Video wurde inzwischen Millionen mal gesehen und hatte innerhalb sozialer Netzwerke zu einer stärkeren Auseinandersetzung mit militanten Neonazis geführt.

Ein Thema was uns ebenfalls seit Jahren begleitet, sind die Kämpfe von Geflüchteten in Deutschland. Zu einer filmischen Auseinandersetzung mit dem Gutscheinsystem für Asylbewerber*innen kam es im Jahre 2012 zusammen mit dem Flüchtlingsrat Thüringen. Wir begleiteten Asylbewerber mit versteckter Kamera beim Einkaufen. Dabei offenbarten sich diskriminierende Situationen an den Supermarktkassen. Kurz nach Veröffentlichung wurde damals die Praxis der Gutscheine in Thüringen und in anderen Bundesländern überdacht. Dieser Videobeitrag hat inzwischen mehr als 50 000 Menschen im Internet erreicht.

Ich kann an dieser Stelle noch über viele andere der 100 Filmprojekte erzählen. Sei es über das Musikvideos des Asylbewerbers MC Nuri, unsere Dokureihe über die fremdenfeindlichen Proteste in Greiz oder über die sogenannten „Montagsmahnwachen“, bei denen wir kritisch über neurechte, nationalistische und antisemitische Tendenzen berichteten.

Viel entscheidender ist jedoch, das wir aktuell durch die größte europäische Rechtsaußen-Partei bedroht werden. Seit Ende 2014 verklagt uns die FPÖ mit einen Streitwert von 35 000 €. Als wir im Januar diesen Jahres nach Wien gefahren sind, ist uns die Dimension dieser Klage erstmals richtig bewusst geworden. Andere Betroffene von FPÖ-Klagen erzählten uns, dass dahinter ein System der Angst stecke. Die FPÖ verstehe sich als Law-and-Order-Partei und sei in Österreich dafür bekannt, politische Gegner, Journalist*innen und Zeitungen zu verklagen. Dabei setze die FPÖ den Streitwert ihrer Klagen bewusst sehr hoch an, um die Anwaltskosten ihrer politischen Gegner in die Höhe zu treiben. So müssen wir aktuell 10 000€ Anwaltskosten aufbringen, um das Verfahren in der ersten Instanz zu bestreiten. So irrsinnig dieses Verfahren ist, so versucht die FPÖ das Verfahren durch die finanzielle Hintertür zu gewinnen. Ein Angriff auf die Pressefreiheit? Ein Angriff auf die Zivilgesellschaft? Wir sind nur ein kleiner gemeinnütziger und ehrenamtlich tätiger Verein.Die FPÖ lähmt uns massiv durch die Klage. Während Pegida die letzten Monate deutschlandweit ihre fremdenfeinlichen Inhalte verbreiten konnte, mussten wir in in Erfurt unseren Prozess vorbereiten. Wahrscheinlich wird dieses Verfahren noch 3 bis 7 Jahre dauern und mehrere 10 000 Euro kosten.

Für unser Engagement gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit werden wir von rechter Seite wie der FPÖ angegriffen. Die FPÖ konnte bei der gestrigen Landtagswahl in Österreich über 27% der Stimmen erreichen. Wir haben noch viel zu tun. Der Thüringer Demokratiepreis bestätigt uns in unseren Handeln, im Kampf gegen Neonazis, gegen Rassismus und für eine solidarische Gesellschaft. Wir freuen uns für diese Anerkennung. Vielen Dank.