Blockupy und die radikale Linke


Die radikale Linke und ihr Verhältnis zu Blockupy – Für den einen Teil eine Form der gesellschaftlichen Intervention, um antikapitalistische Positionen aus dem Schattendasein zu holen. Für den anderen Teil der Inbegriff der verkürzten Kapitalismuskritik, wenn es um Banken, Spekulationen oder Manager geht. In dem Video kommt Martin vom „..ums Ganze!“-Bündnis zu Wort. Es geht um den Aufbau des Blockupy-Camps, die radikale Linke und ihr Verhältnis zu Blockupy, sowie verkürzte Kapitalismuskritik.

5 Gedanken zu „Blockupy und die radikale Linke

  1. Was ist denn das für eine Argumentation in dem Video: Wer nicht mit macht bei Blockupy sitzt zuhause faul auf seiner Couch, dreht Däumchen und liest radikal. Das also sind die Analysen von Blockupymacherinnen?
    Ne, sorry, es gibt noch viele andere Möglichkeit warum, z.B. weil man kein Bock mehr auf die Eventpolitik der 90er und 00er Jahre hat und sich vielleicht schon lange in die Mühen der sozialen Kämpfe eingeklingt hat… und die finden nun mal nicht als popig vermarktetes Event in Frankfurt statt.

      • Wurde doch im Post schon gesagt… lokale soziale Kämpfe währen zB eine Alternativ oder PRAKTISCHE Solidarität mit den Betroffenen in anderen Ländern(Kriesenprofiteure wie Veolia und Co angreifen statt sie medienwirksam zu markieren) anstatt der xten solidemo mit der sich die Leute sich den Arsch abwischen können oder oder oder… alles ist besser als der Quatsch!!!

  2. ja, sicher eine nette Stimmungsnotiz, und ich wünsche allen viel Erfolg.
    ich finde aber, wenn Massenblockaden, dann sollten sie auch stärker vorbereitet werden. Die Bullen haben in vielen Städten bei Naziaufmärschen und in Frankfurt letztes Jahr gezeigt, wie flexibel sie kesseln. Damit ist zu rechnen.
    Umfließen ist nicht.
    Die Straßenblockaden in Seattle waren wirkungsvoll.
    Wenn dann müssten viel mehr Leute mitmachen.
    ich finde schon, dass attac den Kapitalismus retten möchte.
    Aber zurück zur Graswurzelarbeit im Alltag: das größte Problem ist die Konkurrenz.

  3. Nicht schlecht wenn wenigstens „ums Ganze“ mal rauskommt aus dem Sumpf. Solche Events sind natürlich hervorragend dafür geeignet, sich an den absurdesten Ausprägungen von Kapitalismuskritik, die eigene Position zu bestätigen. Reisen bildet oft auch Vorurteile.

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