Dresden Nazifrei 13.02.2012 – Prügelorgie der Polizei


Das Video zeigt den Täterspuren-Mahngang als Gegenveranstaltung zu dem offiziellen Opfergedenken Dresdens. Aus dem Mahngang heraus splitteten sich mehrere Hundert Leute ab und liefen Richtung Naziroute. Nach einigen Rangeleien konnte eine wichtige Kreuzung blockiert werden. Als nach einigen Stunden bekannt wurde, dass die Nazis zwar eine kürzere Route laufen, aber dennoch marschieren werden, machten sich erneut Hunderte auf, um die Nazis an anderer Stelle zu blockieren. Dabei kam es während des „Durchfließens“ einer Polizeikette zu heftigen Prügelorgien seitens der Polizei. Die Filmpiraten haben bereits 2006 einen längere Dokumentation zu den jährlichen Geschehnissen um den 13. Februar in Dresden gemacht.

14 Gedanken zu „Dresden Nazifrei 13.02.2012 – Prügelorgie der Polizei

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  3. Die geschilderte „Prügelorgie“ kann ich beim besten Willen nicht als solche bezeichnen. Dass die Polizei einen Durchbruch nicht ohne Gegenmaßnahmen „einfach so“ passieren lässt, sollte jedem klar sein.
    Ich sehe da einen, der zu Boden fällt und ein paar Arschtritte. Dabei von einer Orgie zu sprechen, halte ich wirklich für übertrieben. Ein paar Minuten vor dieser Szene war ich am Sternplatz und hab einen Beamten gefragt, warum an der Stelle abgesperrt wird, wenn der Zugang über die Annenstraße problemlos möglich war. Er zuckte nur die Schultern und meinte, das sei eine gute Frage. Kurz nach dem Durchbruch war die Absperrung dann ja auch weg. Als der Durchbruch stattfand, war ich bereits wieder bei der Blockade am WTC.

    • Zum einen gibt das Video nicht die gesamte Situation wieder und zum anderen sind viele Details nur in Zeitlupe zu erkennen. Du siehst „jemanden der zu Boden fallt und zwei Arschtritte“? Abgesehen, dass der eine Tritt alles andere als ein Arschtritt war, glaubst du, das rechts und links vom Video alles harmlos war? Außerdem kann der Begriff „Prügelorgie“ schlecht objektiv gemessen werden, weil das meist eine sehr subjektive Erfahrung ist. Was denkst du denn, wenn die Mainstreammedien wie 2011 von „Bürgerkrieg“ in Dresden sprechen, wie weit das tatsächlich mit wirklichen Bürgerkriegen übereinstimmt? Insbesondere Überschriften werden gerne überspitzt formuliert. Am besten du fragst einfach mal andere Leute, die in dieser Situation dabei waren.

      • Warum das Wort „Prügelorgie“ falsch gewählt ist hast du selbst ja gut erklärt. Eine Orgie kann ich echt nicht erkennen, eine Prügelorgie wo weit über 90% nicht mitmacht (die meisten cops stehen rum, der Rest rennt) ist nun mal keine. Eskalation wäre passender. Es gab halt ein paar auf die Mappe, aber hey! Das ist doch normal in so einer Situation und es war auch für jeden ab da absehbar.
        Aber „Prügelorgie“ bringt ja – gemäß deiner Mainstreammediendefinition – auch mehr Hits, oder habe ich das grundsätzlich falsch verstanden?

        • Hier standen nicht 90% der Cops rum, sondern 90% haben mit Pfefferspray, Schlägen und Fußtritten die Blockierer_innen attackiert.

          • 😀 Nicht so krampfhaft Kamerad! Ein schönes Beispiel für den Irrtum der selektiven Wahrnehmung. Letztenendes hat der Mob (egal ob berechtigt oder nicht) auch angefangen, oder wird das nun auch schöngeredet? Da gibts halt ne Antwort, das ist logisch. Und wenn der Mob wie ne Horde Lemminge da reinrennt, dann ist das wohl kaum die Schuld der Cops. Die machen nur ihre Arbeit indem sie ihre Anweisungen umsetzen. Sorry, aber Prügelorgie ist schlicht Unsinn. Auf anderem Videomateirial kann ich auch nichts entdecken was einer Orgie entspricht. Über das Verhalten einzelner Cops kann man diskutieren, aber alle?
            Übrigens sollten wir eigentlich froh sein das es eine ausgeklügelte Polizeistrategie gab. Wäre der NaziMob freigedreht und es wären keine Cops da gewesen hätte man mit viel mehr Verletzten oder schlimmeren rechnen müssen. Insofern kann man das Geschehene ohne schlechtes Gewissen als Kollateralschaden verbuchen.

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